Montag, 4. August 2014
Fußball-WM auch in China/Sport in China (im Fitnessstudio)
Leider haben wir nur ein Teil der WM in Deutschland verbringen können. Durch die Zeitverschiebung mit 6 Stunden war jedes Spiel mit echtem Schlafmangel verbunden. Aber nicht nur uns traf das, sondern auch die chinesischen Kollegen, die genauso die deutschen Spiele mit verfolgt haben. China war ja nun nicht bei der WM vertreten und so hat uns doch die Solidarität sehr gewundert und auch gefreut. Wir haben dann von einigen Kollegen gehört, daß man sich in China generell starke Sportmannschaften gern ansieht.
Zum Finale sind wir nachts um 3 aufgestanden. Erst hatten wir überlegt ins Brauhaus zu gehen, weil dort ein Event stattfinden sollte, aber leider haben wir darauf verzichten müssen, da wir den Montag ja arbeiten mussten und Einiges anlag. Zudem ist es ja nachts schwierig hier Taxen zu bekommen…

Also haben wir auf dem Sofa geschaut und konnten wenigstens mit unseren Freunden in DE und CN per Facebook und WeChat das Spiel zusammen genießen. Nur gab es da ein Manko. Wir haben Internet-Tv und waren immer 5 Minuten hinter der Live-Übertragung hinterher. Und was heißt das? Genau, bevor wir das Tor sahen, wussten wir das schon aus den Chats. Gelohnt hat sich das Spiel natürlich allemal und so sind wir nach dem Spiel in unseren Fansachen zur Arbeit gegangen (Markus Trikot, ich Schwarz-Rot-Gold).

Anmerkungen von Markus:
Am Abend vor dem vierten Titel unserer N11 waren wir in einer Mall mit übergroßen WM Pokal. Markus hat in weiser Voraussicht schon Hand angelegt. Bevor es vorm Finale wieder nach Hause ging, waren wir noch bei Mai Dan Lo (McD). Bei einem Song grübelt Markus die ganze Zeit woher er ihn kennt. Bis er dann ganz entspannt sagte:“ Das ist mal ein gutes Omen. Da läuft gerade der WM Song von 1990 –Gianna Nannini-. Es kann nichts mehr schiefgehen!“
Rückblickend hat er dann recht gehabt.

Abends waren wir noch kurz im Gym. Sehr interessant. Der lokale Sportler trainiert entweder gerne verschwitzt mit freien Oberkörper oder er stellt sich vor die Geräte, schaut sie eine halbe Stunde an und geht dann wieder nach Hause (mentale fitness wird oft unterschätzt). Einer der Leistungssportler hat Markus dann auf Französisch (er war sieben Jahre in Paris und konnte kein Englisch) erklärt, dass die WM von Argentinien gewonnen wird.
Naja, seine Antwort war trocken: „ Don’t cry for me Argentina…!“



















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