Donnerstag, 6. März 2014
Hainan Januar 2014
silke3110, 05:53h
Urlaub auf Hainan im Januar:
Tag 1:
Hinflug nach Haikou im Norden der Insel ab Tianjin, Ankunft abends 21 Uhr, von dort sind wir mit anderen tausend Chinesen in einem Stadtbus zu den Hotels gefahren. Erstmal hab ich mich schon verjagt, wie groß Haikou eigentlich ist, hätte das viel kleiner erwartet. Aber es wehte ein laues Lüftchen, war schön warm, alles gut. Sind dann zum Hotel, was auch wirklich schön war. Gut, die Fensterscheiben waren ziemlich angegammelt, aber es war sauber und ganz nett eingerichtet. Aber wie immer, es konnte keiner Englisch, gut, daß unser deutscher Kollege mit war.
Tag 2:
Frühstück war so lala, gab halt das übliche Toast, aber Marmelade nicht. Hab eine Bedienung danach gefragt, die behauptete Englisch zu können. Erst bekam ich Besteck, dann Servietten und dann hab ich aufgegeben. Da ich nun morgens kein Warmesser von chinesischen Speisen bin, hab ich also Toast mit gesalzener Butter und dazu Melone gegessen. Geht auch. Schon beim Frühstück waren zig Familien da am spachteln und haben alles vom Buffet abgeräumt, was ging. Rücksicht ist ja da ein Fremdwort. Vom Geräuschpegel mal zu schweigen.
Danach sind wir in die Stadt und dachten, wir gucken uns mal die Shoppingzone an. Da war nur alles zu wegen Silvester. Also sind wir dann direkt zu einem Kratergelände gefahren. Das war ganz nett, dort konnte man erkaltetete Lavaseen sehen und eine schöne Aussicht über die Gegend!
Danach waren wir an einem Tempel (Grab von einem Staatschef) und dann wollten wir was essen. Und ab da hab ich gedacht, das mag noch lustig werden. Es hatte nämlich alles zu! Bis auf eine Fressmeile, wo es nur komische Sachen gab, die ich nicht essen mochte.
Von da aus sind wir dann ein wenig durch die City gelaufen, es war echt warm, wuselig und voll. Nachdem uns allen die Füße weh taten, sind wir dann zum Strand gefahren. Strandpromenaden, wie wir die kennen, scheint es nicht zu geben. Es gab ein paar Getränkestände, mehr nicht. Danach sind wir in einem Park gewesen und haben gegammelt.
Mit zunehmender Dunkelheit war draußen Krieg angesagt. Alle haben geböllert und Raketen hochgejagt. Abendessen zu finden war die Super-Katastrophe…. es war alles zu und wir haben in Kilometern entfernt, noch ein Hotel gefunden, was uns was gemacht hat. Dann zu Fuß zurück und ab ins Bett. Um Punkt 0:04 Uhr waren wir wach! Krieg war nix gegen das Feuerwerk. Man hat den Himmel nicht mehr gesehen vor Qualm und es war nur laut. Durch die Druckwellen sind sämtliche Alarmanlagen der Autos angesprungen, das ging stundenlang so.
Tag 3:
Frühstück siehe Vortag, nur gab es jetzt fast gar nichts mehr am Buffet, also hab ich Chinesisches Frühstück gehabt. Danach sind wir ausgecheckt und zum Bahnhof, dort sind wir mit dem Schnellzug nach Sanya in den Süden gefahren. Die Fahrt dauerte 2 Stunden und man konnte viel von der Insel gesehen, das war ganz schön. Vom Bahnhof Sanya haben wir ein Taxi genommen zum Hotel. Es war brütend heiss und dann nahm der Horror seinen Lauf: im Hotel ging nämlich nicht eine Kreditkarte. Wir haben 5 Stück probiert, keine ging. Und die Damen am Tresen waren so dressiert, daß sie immer gesagt haben, sie wollen Geld. Tja, haben dann die letzten Moneten zusammengekratzt und die Zimmer bezahlt und dann wollten die trotzdem noch einen Deposit. Sebastian ist dann zum Automaten gelaufen, hat aber auch kein Geld bekommen. Es waren nämlich alle Verbindungen aufgrund des Feiertages gekappt. Sind dann auf die Zimmer. Es war widerlich. 3,5 Sterne sollte der Laden haben. Wir hatten Einzelbetten, es war dreckig, im Bad lag noch alles von den Vorgängern, keine Handtücher. Beim Betätigen der Dusche lief das ganze Bad voll, weil alles undicht war (das stellten wir aber erst später fest). Und dieses Hotel hatte eine Top-Bewertung!!!
Bis zum Abend sind wir rumgelaufen und am Strand gewesen, es war relativ leer, was mich echt gewundert hat. Wir waren richtig frustig, weil keiner außer Sebastian Geld hatte und wir uns
echt blöd vorkamen. Sind dann zu einem anderen Strandabschnitt gefahren, da war es schon dunkel, hier sollte aber was los sein. Und das war es auch. Alle kamen aus den Löchern und haben die Restaurants geplündert. Waren dann in einem Restaurant gelandet, was auch nicht so toll war…
Tag 4:
Frühstück gab es ja nicht und nach der Nacht wollte ich nur nach Hause, das Bett war steinhart, alles war eklig. Haben dann ne Bäckerei gefunden, aber das Zeug war alles andere als lecker. Immerhin spuckte ein Automat auch wieder Geld aus.
Nach dem Frühstück sind wir dann zum Strand gelaufen und haben uns in ein Restaurant gesetzt und was getrunken. Und da alles Seafood ist, haben sich dann einige Besucher welches bestellt aus je einem der Aquarien. Der Fisch wurde per Kescher rausgeholt, auf den Boden geschmissen und mit ner Eisenstange getötet. Ich war bedient!!!! Auch, wenn ich weiß, daß diese Tiere sterben werden, sehen will ich es nicht! Sind dann noch durch die Gegend gelaufen, ganz China war am Strand und hat getanzt und gebadet. War mal ganz interessant auf jeden Fall. Naja, dann bekamen wir Hunger, war ja schon Abend. Und wo sind wir hin? Genau! Seafood! Ich esse leider maximal Captain Iglo, ich mag einfach keinen Fisch. Hab mir dann aber Gemüse bestellt, das hatten sie glücklicherweise. Sind dann noch durch die Stadt gelaufen und dann zum Hotel.
Tag 5:
Das Hotel konnte uns noch nicht mal ein Taxi rufen! Und wir haben keins an der Strasse bekommen, obwohl Dutzende vorbeifuhren, aber eben alle voll.
Stattdessen haben wir den völlig überfüllten Bus genommen, mussten stehen mit den Koffern, zusammengepfercht…. Und es hat ewig gedauert…. Dann endlich mit dem Zug zum Flughafen Haikou und da dann in einer endlosen Schlange am Schalter gestanden. Und als wir wieder zurück waren, hab ich drei Kreuze gemacht….




Tag 1:
Hinflug nach Haikou im Norden der Insel ab Tianjin, Ankunft abends 21 Uhr, von dort sind wir mit anderen tausend Chinesen in einem Stadtbus zu den Hotels gefahren. Erstmal hab ich mich schon verjagt, wie groß Haikou eigentlich ist, hätte das viel kleiner erwartet. Aber es wehte ein laues Lüftchen, war schön warm, alles gut. Sind dann zum Hotel, was auch wirklich schön war. Gut, die Fensterscheiben waren ziemlich angegammelt, aber es war sauber und ganz nett eingerichtet. Aber wie immer, es konnte keiner Englisch, gut, daß unser deutscher Kollege mit war.
Tag 2:
Frühstück war so lala, gab halt das übliche Toast, aber Marmelade nicht. Hab eine Bedienung danach gefragt, die behauptete Englisch zu können. Erst bekam ich Besteck, dann Servietten und dann hab ich aufgegeben. Da ich nun morgens kein Warmesser von chinesischen Speisen bin, hab ich also Toast mit gesalzener Butter und dazu Melone gegessen. Geht auch. Schon beim Frühstück waren zig Familien da am spachteln und haben alles vom Buffet abgeräumt, was ging. Rücksicht ist ja da ein Fremdwort. Vom Geräuschpegel mal zu schweigen.
Danach sind wir in die Stadt und dachten, wir gucken uns mal die Shoppingzone an. Da war nur alles zu wegen Silvester. Also sind wir dann direkt zu einem Kratergelände gefahren. Das war ganz nett, dort konnte man erkaltetete Lavaseen sehen und eine schöne Aussicht über die Gegend!
Danach waren wir an einem Tempel (Grab von einem Staatschef) und dann wollten wir was essen. Und ab da hab ich gedacht, das mag noch lustig werden. Es hatte nämlich alles zu! Bis auf eine Fressmeile, wo es nur komische Sachen gab, die ich nicht essen mochte.
Von da aus sind wir dann ein wenig durch die City gelaufen, es war echt warm, wuselig und voll. Nachdem uns allen die Füße weh taten, sind wir dann zum Strand gefahren. Strandpromenaden, wie wir die kennen, scheint es nicht zu geben. Es gab ein paar Getränkestände, mehr nicht. Danach sind wir in einem Park gewesen und haben gegammelt.
Mit zunehmender Dunkelheit war draußen Krieg angesagt. Alle haben geböllert und Raketen hochgejagt. Abendessen zu finden war die Super-Katastrophe…. es war alles zu und wir haben in Kilometern entfernt, noch ein Hotel gefunden, was uns was gemacht hat. Dann zu Fuß zurück und ab ins Bett. Um Punkt 0:04 Uhr waren wir wach! Krieg war nix gegen das Feuerwerk. Man hat den Himmel nicht mehr gesehen vor Qualm und es war nur laut. Durch die Druckwellen sind sämtliche Alarmanlagen der Autos angesprungen, das ging stundenlang so.
Tag 3:
Frühstück siehe Vortag, nur gab es jetzt fast gar nichts mehr am Buffet, also hab ich Chinesisches Frühstück gehabt. Danach sind wir ausgecheckt und zum Bahnhof, dort sind wir mit dem Schnellzug nach Sanya in den Süden gefahren. Die Fahrt dauerte 2 Stunden und man konnte viel von der Insel gesehen, das war ganz schön. Vom Bahnhof Sanya haben wir ein Taxi genommen zum Hotel. Es war brütend heiss und dann nahm der Horror seinen Lauf: im Hotel ging nämlich nicht eine Kreditkarte. Wir haben 5 Stück probiert, keine ging. Und die Damen am Tresen waren so dressiert, daß sie immer gesagt haben, sie wollen Geld. Tja, haben dann die letzten Moneten zusammengekratzt und die Zimmer bezahlt und dann wollten die trotzdem noch einen Deposit. Sebastian ist dann zum Automaten gelaufen, hat aber auch kein Geld bekommen. Es waren nämlich alle Verbindungen aufgrund des Feiertages gekappt. Sind dann auf die Zimmer. Es war widerlich. 3,5 Sterne sollte der Laden haben. Wir hatten Einzelbetten, es war dreckig, im Bad lag noch alles von den Vorgängern, keine Handtücher. Beim Betätigen der Dusche lief das ganze Bad voll, weil alles undicht war (das stellten wir aber erst später fest). Und dieses Hotel hatte eine Top-Bewertung!!!
Bis zum Abend sind wir rumgelaufen und am Strand gewesen, es war relativ leer, was mich echt gewundert hat. Wir waren richtig frustig, weil keiner außer Sebastian Geld hatte und wir uns
echt blöd vorkamen. Sind dann zu einem anderen Strandabschnitt gefahren, da war es schon dunkel, hier sollte aber was los sein. Und das war es auch. Alle kamen aus den Löchern und haben die Restaurants geplündert. Waren dann in einem Restaurant gelandet, was auch nicht so toll war…
Tag 4:
Frühstück gab es ja nicht und nach der Nacht wollte ich nur nach Hause, das Bett war steinhart, alles war eklig. Haben dann ne Bäckerei gefunden, aber das Zeug war alles andere als lecker. Immerhin spuckte ein Automat auch wieder Geld aus.
Nach dem Frühstück sind wir dann zum Strand gelaufen und haben uns in ein Restaurant gesetzt und was getrunken. Und da alles Seafood ist, haben sich dann einige Besucher welches bestellt aus je einem der Aquarien. Der Fisch wurde per Kescher rausgeholt, auf den Boden geschmissen und mit ner Eisenstange getötet. Ich war bedient!!!! Auch, wenn ich weiß, daß diese Tiere sterben werden, sehen will ich es nicht! Sind dann noch durch die Gegend gelaufen, ganz China war am Strand und hat getanzt und gebadet. War mal ganz interessant auf jeden Fall. Naja, dann bekamen wir Hunger, war ja schon Abend. Und wo sind wir hin? Genau! Seafood! Ich esse leider maximal Captain Iglo, ich mag einfach keinen Fisch. Hab mir dann aber Gemüse bestellt, das hatten sie glücklicherweise. Sind dann noch durch die Stadt gelaufen und dann zum Hotel.
Tag 5:
Das Hotel konnte uns noch nicht mal ein Taxi rufen! Und wir haben keins an der Strasse bekommen, obwohl Dutzende vorbeifuhren, aber eben alle voll.
Stattdessen haben wir den völlig überfüllten Bus genommen, mussten stehen mit den Koffern, zusammengepfercht…. Und es hat ewig gedauert…. Dann endlich mit dem Zug zum Flughafen Haikou und da dann in einer endlosen Schlange am Schalter gestanden. Und als wir wieder zurück waren, hab ich drei Kreuze gemacht….




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